Elektrische Straßenbahn für Crefeld

Schon bald konnten die Pferdebahnen den Ansprüchen nicht mehr genügen – zu gering waren die Geschwindigkeit und die Kapazität der Fahrzeuge. Außerdem war eine viel zu große Anzahl Pferde erforderlich, da die Tiere nur wenige Stunden pro Tag vor die Bahnen gespannt werden durften. Diese Probleme kannte die Dampfbahn zwar nicht, dafür aber einige andere: Ruß, Dampf und Lärm belästigten die Anwohner und der Personalbedarf war zu hoch, weil neben dem Lokomotivführer auch noch ein Heizer vonnöten war.

Hinzu kam, dass es hohen Aufwand bedeutete, die Kohle- und Wasservorräte der Loks vor ihrem Einsatz aufzufüllen, die Kessel der Loks auf Temperatur zu bringen und die Loks nach Betriebsende zu entschlacken und zu reinigen. Da versprach die relativ neue Erfindung des Elektromotors die Lösung all dieser negativen Begleiterscheinungen.

Am 15. Dezember 1898 beginnt das Zeitalter der elektrischen Straßenbahn in Krefeld, aber es sind die Bahnen der Linie A (später in Linie K – wie Krefeld – umbenannt, die „legendäre“ K-Bahn, die heute U76 und U70 heißt) der Rheinischen Bahngesellschaft Düsseldorf, der „Rheinbahn“, die zum ersten Mal elektrisch angetrieben durch Krefeld fahren.

Im Jahr 1900 erhält die „Crefeld-Uerdinger Localbahn A.-G.“ den neuen Namen „Crefelder Straßenbahn Aktiengesellschaft“, die mit insgesamt 46 Triebwagen den modernen elektrischen Betrieb am 1. November 1900 aufnimmt. Am 18. September 1901 schließlich ist die letzte Linie elektrifiziert und die Umstellung damit abgeschlossen.

>>> Dieser Text ist nur ein erster Entwurf. Er wird noch überarbeitet, korrigiert und ergänzt... <<<